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Startups und der neue Weg zu Beteiligungskapital - TREEEC CoopInvest

Startups und der neue Weg zu Beteiligungskapital

Wie innovativ Genossenschaften sein können, zeigt TREEEC mit CoopInvest

2019-12-18 18:43:39 – Berlin – 3558 characters

Wie innovativ Genossenschaften sein können, zeigt die TREEEC eG in Berlin mit einem neuen Finanzierungsmodell für Startups und Zukunftsunternehmen. TREEEC CoopInvest heißt die Plattform, auf der sich einerseits die Unternehmen und Projekte vorstellen und andererseits investierende Mitglieder für die Beteiligung an einem bestimmten Unternehmen gewidmete Anteile kaufen können. „Wir wollen damit ein Stück dem Mitgliederwillen entgegenkommen, mehr Einfluss auf unsere Investitionsentscheidungen nehmen zu können. Wir investieren in eigenem Namen und auf eigene Rechnung, aber es ist natürlich das Geld von Mitgliedern, das diese uns zur Verfügung stellen“, kommentiert das Jörg-Rüdiger Fischbeck, ab kommendem Jahr Finanzvorstand. Zusätzlich zu jedem gewidmeten muss auch ein allgemeiner Genossenschaftsanteil erworben werden. Damit will TREEEC ausgleichen, wenn ein Projekt weniger direktes Interesse findet, wobei jedes geprüft wird und sich sogar einem eigenen Rating unterziehen muss.

Aufgebaut ist das Ganze auf Genossenschaftsanteilen, darin ist es ganz klassisch, auch dass nur Mitglieder diese erwerben können. Dass TREEEC aber Anteile für bestimmte Unternehmen und Projekte widmet, bei denen es Beteiligungen eingeht, gab es bisher ebenso wenig wie eine Verknüpfung mit Beteiligungszertifikaten auf Grundlage einer atypisch stillen Beteiligung. Die Beteiligung wird gleichsam in Einzelteile zerlegt und für jeden Investitionsanteil von 12 Euro stellt das Beteiligungsunternehmen ein Zertifikat aus. Das nennt sich dann TREEEC Participation Certifikate, kurz TPC. Der nummerierte Genossenschaftsanteil, der mit dem TPC verknüpft ist, ist unter Mitgliedern jederzeit frei übertragbar, was der Liquidität entgegenkommt. Ab März 2020 soll eine eigene interne Handelsbörse dafür eingerichtet werden.

Der Beteiligungsvertrag für die atypisch stille Gesellschaft, der den Rahmen für die TPCs bildet, ist standardisiert und erfordert weder Rechtsanwalt noch notarielle Beurkundung. Ein Startup kann und soll sich selbst promoten, TREEEC sorgt aber dafür, dass das unter bestehenden und zukünftigen Mitgliedern bekannt wird. In Verbindung mit TREEEC BIZfactory werden aber auch alle anderen möglichen und vorteilhaften Finanzierungsmöglichkeiten geprüft und versucht in Anspruch zu nehmen, von Fördergeldern bis zum Engagement institutioneller Investoren, abhängig natürlich von der Größe des Projektes. Regelmäßig finden zudem von TREEEC organisierte Investorenrunden in Berlin und deutschen Landeshauptstädten statt. Dazu internationale Runden, wobei die nächsten ab Frühjahr kommenden Jahres in New York, Dubai, London, Peking und Moskau stattfinden werden.

TREEEC hat sich schon durch einige innovative Projekte hervorgetan, die dieser Ideenschmiede entsprungen sind. Statt diese Mitgliedern zu überlassen, wie es anfänglich gedacht war und geschah, werden sie zunehmend in eigener Regie umgesetzt. Für den „Innovator“ Tai Kriegeskotte, der hier federführend ist, ist ganz klar, dass Genossenschaften keine „verzopften Gebilde“ sind, sondern hochaktuell, um in der Wirtschaft einen mitgestaltenden Platz einzunehmen. „Statt schaffe, schaffe Häusle baue, Genossenschaften können auch auf die Ka... (Pauke) haue.“ In seiner direkten Sprache nimmt Tai kein Blatt vor den Mund, aber wer sein spitzbübisches Gesicht dabei sieht, fragt sich, was er wohl als nächste Idee ausbrüten mag. Wie aus seinem Team zu hören ist, kommt da noch einiges.

nk

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